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Sabine Merkel , Josef Seidl: Hundepack 1 (Die drei Hunde)
Hundepack 1
Drei Geschichten mit den drei Hunden.
Die beliebten Geschichtenen aus der Radio-Kindersendung, jetzt auch als e-book. Ideal zum Vorlesen! Abgeschlossene Geschichten von 5 bis 10 Minuten Länge.
Geschichte 1: Sokrates
Es war einmal einer, der hieß Sokrates. Der führte ein rechtes Hundeleben. Für einen Menschen wäre das nichts gewesen. Für Sokrates schon! Er war nämlich ein Hund, aber kein gewöhnlicher. Gewöhnliche Hunde heißen Nero, Rex, Herr Meier oder Fass!
Sokrates heißt keiner. Darum ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass jeder gerne bei Sokrates um Rat fragte, wenn er nicht mehr weiter wusste. Sogar Max und Maxine, die zwei Zwillinge aus dem Haus neben dem Hundehäuschen, fragten oft um Rat bei den Hausaufgaben.
So dachte Sokrates auch heute Morgen, das wären wieder die beiden, als es an der Tür klopfte ...
Geschichte 2: Bello
Es regnete Bindfäden. Sokrates saß in seinem kleinen Hundehäuschen und sah zum Fenster hinaus. Das war ja wirklich ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagte. Wie er noch so über die Welt und das Wetter nachdachte, da sah er etwas rotes mit weißen Punkten, das die Straße heraufgewackelt kam.
Das war ein Regenschirm. Weil so ein Regenschirm nicht von selber durch den Regen wackeln kann, muss ihn jemand tragen. Sokrates konnte sich schon denken, wer das war. Und als es dann an der Tür klopfte, da hatte er recht gehabt. Es war sein Freund Bello, der wohnte die Straße hinunter und der besuchte ihn immer, wenn es regnete.
Warum Bello seinen Freund immer nur bei Regen besuchte? Nun, wer das wissen will, der sollte schnell die Geschichte lesen!
Geschichte 3: Hund-Ling
Es war gerade Mittag, als es an der Tür des kleinen Hundehäuschens klopfte. Sokrates hielt gerade ein Mittagsschläfchen, wie es sich für einen rechten Hund gehört.
Weil das Klopfen nicht aufhörte und Sokrates ein wenig neugierig war, gähnte er einmal tüchtig und ging zur Tür. Vielleicht war es ja der Hundeneffe von seinem Brieffreund Konfusius aus China? Der hatte ihm nämlich in seinem Briefen geschrieben, dass er seinen Neffen herschicken würde, weil es für Hunde in China recht gefährlich ist, ….lebensgefährlich! Warum? Nun, in China hat man Hunde zum Fressen gern!
Neugierig ging Sokrates zur Tür. Wie so ein chinesischer Hund wohl aussehen mochte? Nun, klopfen konnte er, das war gar nicht zu überhören.
Sokrates machte die Tür auf. Aber da stand kein chinesischer Hund, sondern sein Freund Bello. Der klopfte mit seinem selbstgeschnitzten Hundeknochen aufgeregt an die Tür und hörte gleich gar nicht auf. Fast hätte er Sokrates auch noch auf die Nase geklopft.
„Wau Bello“, sagte Sokrates, „was ist denn los, warum klopfst Du denn so wild?“ „Wau Sokrates“, bellte Bello, „Komm, komm schnell. Beim Fleischer Metzger ist der Teufel los!“ „So?“, knurrte Sokrates, dann muss der Teufel wieder eingefangen werden.“ Schnell schnappte er sich seine alte Mausefalle und sie zogen los ...
Ob die Mausefalle da geholfen hat? Ja, das kann man in der Geschichte nachlesen!
Viel Vergnügen!
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