Was ist drin im Futter?
Nimmt man als Laie eine Hundefutterdose oder den Sack mit dem
Trockenfutter in die Hand und will sich informieren, was da so drin
ist, steht man oft wie der Ochs vorm Berg. Man unterscheidet hier die
offene und geschlossene Deklaration.
Bei der geschlossenen Deklaration wird die Zusammensetzung nur nach
Futtermittelgruppen aufgeschlüsselt. Die Futtermittelgruppe Getreide
steht hierbei beispielsweise für Mais, Hafer, Reis, etc.
Ist ausschließlich Fleisch enthalten, steht auf der Dose "Fleisch",
ansonsten "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse". Was genau in
diesem Futter drin ist, weiß leider nur der Futtermittelhersteller.
Transparenter ist die offene Deklaration, die allerdings
auch gute Fachkenntnisse der Ernährungswissenschaft vorraussetzt. Bei
der offenen Deklaration werden die einzelnen Futterkomponenten in
der Reihenfolge ihrer relativen Menge angegeben.
Rohprotein
Unter dem Begriff Rohprotein versteht man die Summe aller
Eiweissverbindungen (Aminosäuren). Über die Qualität der Eiweiße sagt
dieser Wert aber nichts aus, sie können pflanzlich oder tierisch sein.
Einige handelsübliche Futter enthalten sogar Klärschlamm, Klauen,
Federn, Tiermehl und ähnliches.
Wenn der Hersteller mehr über die Qualität der Eiweisse aussagen möchte,
führt er einige qualifizierte Aminosäuren einzeln auf.
Rohfett
Der Rohfettgehalt ist die Summe aller im Futter enthaltenen Fette.
Das können ebenso hochwertige pflanzliche und tierische Fette sein,
wie auch minderwertige Fette.
Rohfaser
Alle unverdaulichen, pflanzlichen Rohfasern werden auf der
Futterdeklaration unter dem Begriff "Rohfaser" zusammengefaßt.
Anders als in der menschlichen Ernährung ist hier die Rohfaser
nicht gleich mit Ballaststoff zu setzen. Sie ist nur ein Teil
der Ballaststoffe.
Werden für die Futterherstellung viele minderwertige pflanzliche
Ausgangsstoffe verwendet, erhöht sich die Kotmenge - man sollte auf
einen niedrigen Rohfasergehalt beim Futter achten.
Rohasche
Dem Futter zugesetze Mineralien finden sich unter dem Begriff Rohasche
wieder, aber auch Komponenten wie Tiermehl, Knochen, Federn, Molke
u.ä. werden hier als Quelle verwendet. Achten Sie darauf, dass der
Rohascheanteil nicht über 5% liegt - ansonsten ist die
Nierenbelastung für Ihren Hund eventuell zu hoch. Auch verstärkte
Zahnsteinbildung und Knochenstoffwechselstörungen führt man auf
einen zu hohen Rohaschegehalt im Futter zurück.
« zurück zur Übersicht weiter »
News zum Thema Hundefütterung:
 |
ROYAL CANIN sagt DANKE! (06.02.12)
Jetzt 20 % extra in Royal Canin Trockennahrungen
Mit 20 % extra bedankt sich Royal Canin jetzt bei seinen zufriedenen Kunden für die Treue im vergangenen Jahr. Für kurze Zeit gibt es ausgewählte Trockennahrungen mit satten drei Kilo mehr Inhalt. Hundehalter haben dabei die Wahl aus acht verschiedenen Na... |

 |
Kostenloser Service für Hundebesitzer (06.02.12)
ROYAL-CANIN-Ratgeber für Trächtigkeit und Säugephase
Erwartet eine Hündin Nachwuchs, so ist dies ein großes Abenteuer für das Tier und seinen Halter. Denn all das, was bei uns Menschen in 9 Monaten Schwangerschaft geschieht, vollzieht sich bei der Hündin in nur 9 Wochen Trächtigkeit. Ihr Energiebedarf wächs... |

...weitere Hunde-News »
|

| Leckere Hundekekse |
Keine Lust oder Zeit zum Selberbacken? Dann überraschen Sie Ihren Hund doch mit diesen Leckereien ...mehr
|



|