Hundegeschichten - die Abenteuer
des Dackels Strolch
Aktuelles · Service · Marktplatz · Suche · Branchen · Ratgeber · News · Newsletter · Hundemarkt · Lesezeichen




 Aktuelles
Hunde-News
Schreibwettbewerb NEU
Hunde-Veranstaltungen
TV-Termine

 Gewinnspiel
Gewinnspiel Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil und gewinnen Sie tolle Preise... KLICK!

 Hundethemen
Produktneuheiten NEU
Hundeerziehung NEU
Hundeverhalten NEU
Hundezucht
Hundefütterung
Tierschutz NEU
Recht & Gesetz NEU
Hunde im Urlaub

Der Hundemarkt
auf doggle.de

 Hundesport
Alles über Agility
Disc-Dogging
Trickdogging

 Medizin
Hundephysiotherapie NEU
Hunde-Homöopathie
Hundegesundheit NEU

 Hundegeschichten
Krümel NEU
Strolch NEU

 Marktplatz
Hundemarkt
Branchenverzeichnis
Hunde-Bücher
Buchtipps
Video- & DVD-Tipps
Produkt-Ratgeber
Hunde-Zeitschriften
Hunde-Kalender 2012
eBay Marktplatz

 Service
Bildschirmschoner
Wallpaper
Hunderassen
Hunde-Suchmaschine
Hundenamen
Hunde-Lexikon
Hunde-Cartoons
Hunde-Zitate
Hunde-Portraits
Hundehaftpflicht
Leckerlie-Rezepte
Newsletter

 Spiel & Spaß
Scooby-Doo

 Webmaster
URL anmelden
Web-Napping
Bannerfarm
Werben auf doggle.de

 Intern
Wir über uns
AGB & Datenschutz
Kontakt

Hunde Pferde Katzen
powered by uCHOOSE
8.130 (+89.710) pi
© 2012 doggle.de


Hundegeschichten - die Abenteuer des Dackels Strolch

Strolchis schlimme Verletzung

Strolch war ein sehr temperamentvoller mutiger und wagehalsiger Hund. Wenn ihm auf der Straße ein großer Hund entgegen kam und anbellte, dann zog er nicht den Schwanz ein, sondern ging mutig auf ihn zu. So war es auch, wenn Kinder ihn ärgerten. Allerdings hat er nie ein Kind oder einen Menschen gebissen. Nachbars Katzen hat er nur gejagt und manchmal bis auf den Holzstapel verfolgt. Dabei muß er sich sein empfindliches Kreuz verrenkt haben. Durch die kurzen Beine und den langen Körper sind die Dackel da besonders empfindlich.
Strolchis schlimme Verletzung
Strolchis schlimme Verletzung
Jedenfalls kam Strolch eines Tages schleppend angelaufen, er kam nicht mehr die Stufen an der Haustür hoch. Seine Hinterbeine konnte er nicht mehr bewegen, er winselte vor Schmerzen. Wir legten ihn vorsichtig in einen Korb und fuhren zum Tierarzt. Der sagte uns, daß Strolch die Dackellähme hat, eine Erkrankung, die diese Hunderasse wohl häufig bekommt.
Beide Hinterbeine waren völlig gelähmt. Der Tierarzt meinte, eigentlich werden die Dackel bei einer so schlimmen Lähmung eingeschläfert. Davon wollten wir absolut nichts wissen. Ein Leben ohne Strolch konnten wir uns einfach nicht vorstellen.
Der Tierarzt war ein lieber Mensch und konnte unsere Ängste verstehen. Eine aufwendige Behandlung begann. Für die Spritzenbehandlung benötigte der Tierarzt eine Waage, um das Körpergewicht von Strolch zu bestimmen. Die brauchte die Frau des Tierarztes gerade zum Kuchenbacken. Die ganze Atmosphäre beim Tierarzt war vertrauenserweckend. Er ging sehr liebevoll und beruhigend mit Strolch um. In dem Haus lebte auch ein Dackel und ein Reh, welches bei Mäharbeiten das rechte Vorderbein und das linke Hinterbein eingebüßt hatte. Mit zwei vom Tierarzt selbst gefertigten Prothesen konnte es sich ganz gut in dem Haus bewegen. Aus Futterneid fraß der Dackel dem Reh immer die Biskuits weg. Er war so breit wie lang.
Als dann die Waage zur Verfügung stand und der Tierarzt die Dosismenge bestimmt hatte, bekam Strolch eine Spritze in das Rückenmark. Es muß ganz entsetzlich weh getan haben. Lange Zeit war keine Besserung erkennbar, obwohl wir täglich ca. 50 Kilometer zum Tierarzt zur Behandlung fuhren. Wir hatten für Strolch das Krankenlager in der Diele bereitet. Mein Laufgitter wurde vom Boden geholt. Hinein legten wir eine Decke und auch Kissen.
Strolch verweigerte die Nahrung. Nur das Wasser zu Trinken nahm er an. Zum Verrichten seines kleinen und großen Geschäftes mußten wir ihn nach draußen tragen. Sobald wir ihn berührten oder anhoben, fing er fürchterlich an zu winseln und laut zu heulen. Wir haben alle mit ihm mitgelitten.
Nach Wochen begann er mit dem Aufrichten der Hinterbeine, von da an ging es mit ihm aufwärts. Wie glücklich waren wir, als Strolch zum ersten Mal wieder in den Garten konnte. Sein Gang war noch steifbeinig und unsicher. Wir waren sehr froh, daß unser Strolch die Lähmung überlebt hatte. Nun mußten wir alle sehr aufpassen, daß er nicht auf den Sessel springt und nicht zu schnell rennt. Das war bei dem temperamentvollen und eigenwilligen Strolch nicht so einfach. Die wilden Miezenjagden mußten wir verhindern.
In der Regel gingen wir mit ihm nur noch nach draußen, wenn er angeleint war. Er sollte nicht noch einmal Schmerzen erleiden.


zurück zur Übersicht