Positiver Einfluß von Hunden auf Großstadt-Kinder
Jugendliche mit Hund sind weniger gefährdet, kriminell oder drogenabhängig zu werden. Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. 26.08.05
 » (c) Dore Reyniss | Jugendliche, die in der Großstadt leben und einen Hund besitzen, haben mehr
Freude am Leben und sind weniger gefährdet, kriminell oder drogenabhängig zu
werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Professor Bergler,
Psychologisches Institut der Universität Bonn. Befragt wurden insgesamt 400
Jugendliche aus allen Schichten im Stadtgebiet von Berlin, von denen die Hälfte
einen Hund besaß und die andere Hälfte kein Heimtier.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Hunde geben Jugendlichen, die in gestörten oder unvollständigen Familien
aufwachsen, Geborgenheit und Verantwortungsgefühl.
Jugendliche mit Hunden haben ein positiveres Lebensgefühl und mehr Freunde
als Jugendliche ohne Heimtiere.
Die Gruppe der jugendlichen Hundebesitzer zeigten mehr Interesse an
verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Sport, Musik, Besuche von Veranstaltungen
und Jugendzentren als die Vergleichsgruppe ohne Hunde.
Die Jugendlichen mit Hunden kamen mit ihren Pubertätsproblemen, wie z. B.
Stimmungsschwankungen oder Langeweile, besser zurecht als die Jugendlichen ohne
Hund.
Insbesondere zeigte sich, daß Hunde eine wichtige therapeutische Rolle
spielten bei jugendlichen Arbeitslosen, Straffälligen und Drogenabhängigen.
Jugendliche, die in der Großstadt leben, haben es nicht leicht. Reizüberflutung,
Orientierungslosigkeit, Anonymität, Vereinsamung und manchmal sogar Kriminalität
bestimmen oftmals ihren Alltag. Die Studie von Professor Bergler kann eine
Anregung sein für Soziologen, Psychologen und Pädagogen, Hunde und ggfs. andere
Heimtiere bei der Betreuung von Jugendlichen präventiv einzusetzen.
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