Hunde-News vom 13.09.2005
Herbstzecken – wieder erhöhte Infektionsgefahr
Aktuelles · Service · Marktplatz · Suche · Branchen · Ratgeber · News · Newsletter · Hundemarkt · Lesezeichen




 Aktuelles
Hunde-News
Schreibwettbewerb NEU
Hunde-Veranstaltungen
TV-Termine

 Gewinnspiel
Gewinnspiel Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil und gewinnen Sie tolle Preise... KLICK!

 Hundethemen
Produktneuheiten NEU
Hundeerziehung NEU
Hundeverhalten NEU
Hundezucht
Hundefütterung
Tierschutz NEU
Recht & Gesetz NEU
Hunde im Urlaub

Der Hundemarkt
auf doggle.de

 Hundesport
Alles über Agility
Disc-Dogging
Trickdogging

 Medizin
Hundephysiotherapie NEU
Hunde-Homöopathie
Hundegesundheit NEU

 Hundegeschichten
Krümel NEU
Strolch NEU

 Marktplatz
Hundemarkt
Branchenverzeichnis
Hunde-Bücher
Buchtipps
Video- & DVD-Tipps
Produkt-Ratgeber
Hunde-Zeitschriften
Hunde-Kalender 2012
eBay Marktplatz

 Service
Bildschirmschoner
Wallpaper
Hunderassen
Hunde-Suchmaschine
Hundenamen
Hunde-Lexikon
Hunde-Cartoons
Hunde-Zitate
Hunde-Portraits
Hundehaftpflicht
Leckerlie-Rezepte
Newsletter

 Spiel & Spaß
Scooby-Doo

 Webmaster
URL anmelden
Web-Napping
Bannerfarm
Werben auf doggle.de

 Intern
Wir über uns
AGB & Datenschutz
Kontakt

Hunde Pferde Katzen
powered by uCHOOSE
8.424 (+55.291) pi
© 2012 doggle.de


   Herbstzecken – wieder erhöhte Infektionsgefahr
Borreliose, Babesiose und Hunde-Anaplasmose
Quelle: Informationsdienst Tier und Gesundheit (animal)
13.09.05


» (c) Foto: Prof. Kurt Pfister
(animal) Neue gefährliche Zeckenerreger breiten sich über ganz Deutschland aus. Sie können den Hund auch im Spätsommer und Herbst mit akuten bis tödlich verlaufenden Krankheiten infizieren. Im Herbst ist zwar die Anzahl der Zecken geringer als im Frühjahr, dennoch sind sie auch in dieser Jahreszeit infektiös. So kann ein einziger Zeckenstich ausreichen, um im Spätsommer und Herbst die gleichen schweren Krankheiten auf den Hund zu übertragen wie im Frühjahr.

Unbehandelt verlaufen diese oft akut, häufig sogar tödlich oder verursachen chronische Gelenkerkrankungen. Beispiele hierfür sind die Borreliose und die Babesiose, die so genannte Hundemalaria, sowie die Hunde-Anaplasmose. Der diesjährige feucht-warme Sommer begünstigt die Zeckenhäufigkeit und das Übertragungsrisiko. Von Ende August bis Oktober gibt es eine zweite Zeckensaison. Deshalb kann und darf man im Herbst in den Zeckengebieten für Hunde keine Entwarnung geben.



Reisekrankheiten werden heimisch
Während die Anaplasmose als gefährliche Hundekrankheit erst seit kurzem bekannt ist, galt die Babesiose bis vor wenigen Jahren noch ausschließlich als Gefahr bei Reisen in den Süden. Das hat sich geändert. Hierauf weisen der Bundesverband Praktizierender Tierärzte und die Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin (Fachgruppe in der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft) ausdrücklich hin. Die Regionen mit infizierten Zecken beschränken sich nicht mehr nur auf das Oberrheingebiet, das Saarland, die Isarauen bei München und die Regensburger Gegend. Auch in der Berliner Gegend und anderen Regionen in Deutschland, so betont Professor Eberhard Schein, FU Berlin, Direktor des Instituts für Parasitologie und Internationale Tiergesundheit, wurden mit Babesien infizierte Zecken gefunden, die auch im Herbst ihre Erreger auf den Hund übertragen können. Gleiches gilt für die Erreger der Hunde-Anaplasmose. Deshalb muss der Hund auch im Spätsommer und Herbst vor den Blut saugenden Zecken geschützt werden.

Schutz durch Prävention
Durch ein reines Absuchen des Hundes wird keine Sicherheit erreicht, denn zu viele Zecken werden bei dieser Methode selbst von Fachleuten übersehen. Zum wirksamen Schutz werden deshalb am häufigsten Spot-on-Präparate eingesetzt, die als hochprozentige Permethrinpräparate im Handel sind. Diese Permethrinpräparate werden an einem oder zwei Punkten des Hundes aufgetragen und verteilen sich dann über den ganzen Körper. Sie schützen ihn dabei wie mit einem unsichtbaren Schutzschild, zum einen durch ihre abschreckende Wirkung, Repellenteffekt, zum anderen durch ihre abtötende Wirkung. Alternativ können auch Halsbänder verwendet werden. Durch die Zweifachwirkung wird der Hund bestmöglich geschützt. Die Schutzstoffe sind nicht wasserlöslich. Gelegentliches Schwimmen, Baden oder Regen vermindern deshalb ihre Wirkung nicht. Durch Schuppung der Haut verliert dieser Stoff erst nach mehreren Wochen seine Wirkung und muss dann erneut aufgetragen werden. Gefahren für den Hundehalter oder die Umwelt sind nicht bekannt. Ein Ablecken der Applikationsstelle sollte allerdings vermieden werden. Bei Katzen führt die Anwendung immer zu einer Permethrinvergiftung


Verwandte News:

Herbstzecken - Vorsicht beim Waldspaziergang und Pilze suchen (19.09.07)
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte warnt vor der Zeckengefahr im Spätsommer und Herbst

Steigende Gewässerbelastung durch Hitzewelle (24.07.06)
Infektionsgefahr für Hunde

Zecken: Kleine Schmarotzer mit großem Risiko (11.03.11)
Hunde und Katzen jetzt mit Bolfo® zuverlässig schützen

Verwandte Websuche:

» Hund
» Hundekrankheit


 Hunde-News
» Übersicht
» News-Archiv
» Suche:

 Aktuelle News
» Erste Spaziergänge mit dem Hundewelpen
» Wohl bekomm’s?
» Drei Wochen Urlaub – wohin mit dem Tier?
» Donnerwetter, ist das ein Hundewetter ...
» Jogging mit Hund
» Erstes Zipperlein am Hundebein
» Das ist ja ein dicker Hund
» Beziehung aus – Hund geteilt?
» Praktischer Kühlschrankmagnet...
» Traumhaft schön schlafen: »Animal Dreams«

 Ihre Pressemitteilung
Sie möchten eine Pressemitteilung aus den Bereichen Hunde und Hundesport veröffentlichen? Schicken Sie uns eine Mail mit Informationen an presse@doggle.de.