Rasseportrait: Kromfohrländer
Hund mit eingebauter Waschanlage Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. 02.11.05
Eigentlich braucht er nie ein Bad, da sein Fell sich von selbst reinigt. Die Rede ist vom Kromfohrländer, einer Hunderasse, deren Haarstruktur schmutzabstoßend wirkt und die somit kaum Schmutz mit in die Wohnung bringt.
Der Kromfohrländer gehört zu den jüngsten deutschen Hunderassen und entstand nach dem 2. Weltkrieg durch einen Zufall im Siegerland. Die beiden Stammeltern sind ein Drahthaarfox und ein Bretonischer Griffon. Seinen Namen erhielt er von der Besitzerin der ersten Hunde dieser Art. Sie benannte die neue Rasse nach dem Platz, an dem ihr Wochendendhaus stand, "krom Fohr", was im Hochdeutschen "krumme Furche" bedeutet.
Seit 1955 ist die Rasse international anerkannt, in Deutschland aber noch nicht sehr verbreitet. Der Kromfohrländer ist ein eleganter, mittelgroßer Hund, der ein reinweißes, mit braunen Flecken durchsetztes Fell besitzt. Von beiden Elternrassen hat er die Charaktereigenschaften mitbekommen. Er ist temperamentvoll, wachsam und Fremden gegenüber eher mißtrauisch. Aufgrund seiner Lauffreudigkeit sollte man ihm täglich möglichst viel Auslauf bieten.
Die Hunde aus dem Siegerland sind zudem sehr intelligent, lernfreudig und anhänglich. Sie sind verspielt bis ins hohe Alter, rassespezifische Krankheiten kennen sie nicht. Kromfohrländer sind ideale Familienhunde, eignen sich aber auch als Begleiter für Senioren. Damit sie sich wohlfühlen, ist Voraussetzung, daß "Herrchen" oder "Frauchen" gut zu Fuß ist und gerne spazierengeht. Kromfohrländer zählen zu den mittelgroßen Hunden. Es gibt sie als Rau- und Glatthaarhunde.
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