Schokolade – süß, aber giftig
Tödliche Gefahr vom Weihnachtsteller Quelle: Informationsdienst Tier und Gesundheit (animal) 06.12.05 | Seite 1 von 2
(animal) Was für uns Menschen eine süße Versuchung ist und eher Probleme auf den Hüften verursacht, stellt für den vierbeinigen Freund oft eine tödliche Gefahr dar. Besonders Hunde, aber auch Katzen und sogar Kaninchen sind einem Stück Schokolade oder Plätzchen vom Adventsteller gegenüber leider nicht abgeneigt.
Daher Vorsicht in der Weihnachtszeit: Es ist nicht etwa der hohe Fett- oder Zuckergehalt, der die Schokolade für Heimtiere so gefährlich macht, sondern ein Stoff, der in Kakaokernen und -schalen vorkommt. Schokolade enthält Koffein und einen ähnlichen Stoff, das Theobromin - in weißer Schokolade fast gar nicht, in dunkler Schokolade aber sehr konzentriert. Beide Stoffe können von Hunden, aber auch von Katzen und Pferden nicht abgebaut werden, da ihnen hierzu das nötige Enzym fehlt. Dies kann zu schweren Herzproblemen führen. Die Symptome der Vergiftung hängen von der Menge und der Art der aufgenommenen Schokolade ab. Zartbitter- bzw. Blockschokolade ist besonders gefährlich. Kleine Hunde von wenigen Kilogramm Körpergewicht können schon nach der Aufnahme von 20 bis 30 Gramm sterben. Bei großen Hunden wie zum Beispiel Schäferhunden sind 120 bis 250 Gramm gefährlich. Milchschokolade führt in etwa zehnfacher Menge zum Tode. Bei Aufnahme einer geringeren Menge kommt es meist lediglich zu Magen-Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen.
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