Rasseportrait: Siberian Husky
Die Schlittenhunde mit den schönen Augen 06.04.06
 » (c) Foto: Reto Linder | Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel der Tschuktschen.
Früher wie heute werden diese eleganten und schönen Schlittenhunde als Zugtiere, aber auch als Begleithunde, eingesetzt. Das wohl Auffälligste an diesen Hunden sind ihre Augen, deren Farbe Braun, strahlend Blau, oder gar verschiedenfarbig sein können. Ein gesunder Siberian Husky wird um die 11-13 Jahre alt und hat ein Gewicht (ausgrewachsen), das zwischen 16-27 kg liegt.
Der Siberian Husky ein menschenfreundlicher, sanfter und leicht lenkbarer Hund, der sehr kinderlieb und anhänglich ist. Er gilt als intelligent, ist recht selbständig und wird sich Fremden gegenüber aufgeschlossen und freundlich verhalten. Huskys sind Rudeltiere und sollten daher einen engen Anschluss an ihre Familie haben oder mit einem oder mehreren Artgenossen zusammen aber auf keinen Fall allein im Zwinger gehalten werden.
Der Husky ist den polaren Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmeisolierung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen das Hundes Wärme (Reibung) und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust.
Für diese Rasse ist sehr viel Bewegung unbedingt notwendig. Sie besitzen einen ausgepägten Jagdtrieb besitzen und sollten deshalb immer an der Leine geführt werden. Am besten ist für die artgerechte Bewegung der Schlittenhundesport geeignet.
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