Hunde-News vom 01.09.2006
Tierische Reisekrankheiten als Urlaubsmitbringsel
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   Tierische Reisekrankheiten als Urlaubsmitbringsel
Nach der Heimkehr genau hinschauen
Quelle: aktion tier - menschen für tiere e.V.
01.09.06


» (c) Foto: MILENKO VASIC
Berlin/München, 01.09.2006. Wer sein Haustier in den Ferien mit dabei hatte, sollte nach der Heimkehr genau hinschauen: Vor allem in südlichen Mittelmeerländern lauern für Tiere gefährliche Infektionskrankheiten. Wer seinem Vierbeiner prophylaktisch keine Medikamente verabreicht hat, muss noch Monate bis Jahre nach der Ferienreise mit einem Krankheitsausbruch rechnen.

Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin der aktion tier e.V., erläutert, worauf der Tierhalter achten sollte: “Fressunlust, Mattigkeit, Haut- und Fellveränderung oder auch verfärbter Urin können Hinweise auf derartige Erkrankungen sein. Egal welche Symptome konkret auftreten, sollte der Besitzer den Tierarzt über die Urlaubsreise informieren. Ansonsten kann es passieren, dass der diese in Deutschland nicht auftretenden Krankheiten bei der Diagnosestellung erst gar nicht in Betracht zieht.“



Die Therapie der so genannten Reisekrankheiten ist im allgemeinen schwierig und oft teuer, in einigen Fällen gar unmöglich. Daher ist es allemal besser, sich vor dem Urlaub genau zu informieren. Am sichersten ist es zuhause. Soll das Tier unbedingt mit, gibt es oben erwähnte Arzneimittel, die das Tier im Vorfeld weitgehend schützen.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist einer der größten Tier- und Artenschutzvereine Deutschlands. Jeden Monat unterstützt der Verein rund 200 Kooperationspartner in Deutschland und im Ausland mit umfangreichen Sachmitteln und der Bereitstellung direkter finanzieller Hilfe. Möglich ist dies durch die großzügige und treue Unterstützung der rund 210.000 Mitglieder.


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