US-Firma für geklonte Haustiere stellt Betrieb ein
Klonen von Haustieren wirtschaftlich nicht rentabel Quelle: TASSO e.V. 19.10.06
Die Firma Genetic Savings & Clone aus Kalifornien, die mit dem
ersten kommerziellen Klon-Haustier, der Katze „Little Nicky“ im
Dezember 2004 für Furore in der Fachwelt und Protesten bei
Tierschützern sorgte, stellt ihren Betrieb ein. Offizieller Grund
sei, dass die Firma "bis jetzt keine Technologie entwickeln
konnte, die das Klonen von Haustieren wirtschaftlich rentabel
machen würde", zitierte die Zeitung "San Francisco Chronicle" aus
einer brieflichen Mitteilung der Firma an deren Kunden.
Eine texanische Katzenliebhaberin zahlte vor zwei Jahren 50.000
Dollar für den Klon ihrer mit 17 Jahren verstorbenen Katze
„Nicky“. Wegen mangelnder Nachfrage wurde der Preis später auf
32.000 Dollar gesenkt.
Der Fall „Little Nicky“ hatte für Protesten durch Tierschützer
gesorgt. Kritisiert wurde besonders, dass in USA jährlich
tausende streunende Katzen getötet würden, weil sich kein Zuhause
für sie finden ließe, aber auf der anderen Seite Unsummen in das
Klonen einer einzigen Katze gesteckt würden. Außerdem funktioniert
das Klonen einer Katze noch nicht beim ersten Versuch. Für jede
Klon-Katze muss eine Vielzahl von Kätzchen ihr Leben lassen.
Tierschützer begrüßen daher, dass die Firma den Betrieb einstellt.
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