Ungetrübter Winterspaß für Vierbeiner
Gerade wenn es schneit, sind die meisten Hunde nicht zu bremsen Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 03.01.07
Zu Beginn eines neuen Jahres überrascht der Winter oft mit einer weißen Schneelandschaft oder eisigen Temperaturen. Gerade wenn es schneit, sind die meisten Hunde nicht zu bremsen: Sie wälzen sich voll Wonne auf der geschlossenen Schneedecke oder schnappen nach herabrieselnden Flocken. Was Hundehalter beachten sollten, damit der Winterspaziergang ihrem Tier nicht schadet, erläutern die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.
Die Pfoten im Auge behalten
Harte Eisklumpen, Streusplitt und -salz können die Pfoten Ihres Hundes stark in Mitleidenschaft ziehen. Verletzungen und rissigen Ballen beugen Sie vor, indem Sie die Pfoten pflegen und Fremdkörpern wenig Möglichkeit geben, sich festzusetzen: Kürzen Sie das Fell zwischen den Ballen mit einer Schere. Vor dem Gassi gehen können Sie die Ballen mit Pfotenschutz-Balsam oder einem Pfotenpflegespray schützen. Meiden Sie Straßen, auf denen Salz gestreut wird. Zu viel Pflege bewirkt jedoch das Gegenteil und macht die Ballen weich - achten Sie daher immer auf eine intakte, kräftige Hornhautschicht. Für sehr empfindliche Pfoten gibt es auch spezielle, wasserfeste Schneeschuhe für Hunde. Nach dem Spaziergang entfernen Sie Eis- und Schneeklumpen mit einem feuchtwarmen Tuch; Salzreste lassen sich nur direkt mit warmem Wasser auswaschen. Hat Ihr Tier Schnittwunden an den Ballen, gehen Sie besser zum Tierarzt.
Keinen Schnee fressen lassen
Manche Hunde fressen leidenschaftlich gerne Schnee, andere schlucken beim Fangen von Schneebällen gerne mal eine Portion. Das ist jedoch ungesund und kann Durchfall verursachen. Bei größeren Mengen können Symptome wie Erbrechen, Bauchweh und verminderter Appetit hinzukommen: Das deutet auf eine Magenschleimhautentzündung hin und kann gefährlich werden. Gehen Sie dann sofort zum Tierarzt. Vorbeugen können Sie, indem Sie keine Schneebälle werfen und bei längen Spaziergängen entweder eine Flasche Wasser mitnehmen oder das Tier vorab viel trinken lassen. Ist Ihr Hund vom Schnee fressen gar nicht abzubringen, hilft eventuell nur ein Maulkorb.
Vor Kälte schützen
Auch Hunde können unterkühlen und sich erkälten - besonders Welpen, ältere Tiere oder solche, die kurzes oder weniger dichtes Unterfell haben. Sie sind bei eisiger Kälte durch ein Mäntelchen gut geschützt. Für Tiere, die selbst bei solcher Witterung in den Bach hüpfen, nehmen Sie beim Spazierengehen am besten ein Tuch zum Felltrocknen mit. Anschließend brauchen sie genügend Bewegung, um die Körpertemperatur oben zu halten. Bei nasskalter Witterung rubbeln Sie Ihren Vierbeiner stets zu Hause ab. Sorgen Sie dafür, dass er danach ein warmes, trockenes Plätzchen aufsucht.
Schneebegeisterte haben Hunger
Bedenken Sie, dass Ihr Tier bei kaltem Wetter und beim Herumtoben im Schnee viel mehr Kalorien verbraucht als sonst. Wenn Sie also Ihren Spaziergang in der gewohnten Intensität auch im Winter machen, gleichen Sie den Energieverlust bei Ihrem Vierbeiner durch mehr Futter aus. Orientieren Sie sich dabei an den Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung und passen Sie die Futterration an einen höheren Energiebedarf an. Eine ausgewogene Ernährung stärkt besonders im Winter die Abwehrkräfte und deckt den erhöhten Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen. Gehen Sie dagegen zur kalten Jahreszeit weniger Gassi mit Ihrem Hund, benötigt dieser keine Extra-Portion Futter.
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