Tierheime in Deutschland kämpfen ums Überleben
Vereinsmitglieder steigen aus finanziellen Gründen aus, die Spendenbereitschaft lässt nach. Quelle: TASSO e.V. 20.02.07
Die Situation vieler Tierheime in Rheinland-Pfalz spitzt sich zu: Vereinsmitglieder steigen aus finanziellen Gründen aus, die Spendenbereitschaft lässt nach. Auf Grund der eigenen wirtschaftlichen Lage vieler Familien werden immer mehr Hunde und Katzen im Tierheim abgegeben. Die durchschnittliche Verweildauer pro Tier im Tierheim ist in den letzten Jahren extrem angestiegen und damit sinkt die Chance, dass die Tiere überhaupt wieder ein zu Hause finden. Eine 2 Jahre alte Katze ist z.B. schon kaum mehr zu vermitteln, die Leute wollen Tierkinder. Zu der ohnehin schon angespannten Lage kommt noch, dass viele Katzenbesitzer die Kosten für eine Kastration scheuen. Der ungewollte Nachwuchs wird dann vielerorts einfach ausgesetzt.
Dem Tierheim Trier-Zewen z.B. droht angesichts von rund 40.000 Euro Minus pro Jahr eventuell das baldige Aus. Von den Betriebskosten von EUR 315.000 werde ein Drittel durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt, ein Teil der benötigten Gelder kommen von der Stadt und den Kommunen sowie durch den Pensionsbetrieb im Tierheim.
Das Tierheim in Trier steht exemplarisch für die meisten Tierheime in Deutschland. Am stärksten betroffen sind die kleinen und mittelgroßen Tierheime, die dringend auf Spenden angewiesen sind.
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