Trendstudie: Tierliebes Deutschland
Haustiere sind kein Zankapfel unter Nachbarn Quelle: Immobilien Scout GmbH 01.03.07
Berlin (ots) - Hundehaufen vor der Tür, das Blumenbeet durch
Nachbars Katze verwüstet? Eine aktuelle Trendstudie des
Internetportals ImmoibilienScout24 zeigt: Haustiere sind sehr viel
seltener Streitursache zwischen Nachbarn als oftmals angenommen. Die
Mehrheit der Deutschen lebt in Eintracht mit Hund und Katz' des
Nachbarn.
In der aktuellen Trendumfrage des Immobilienportals
ImmobilienScout24 gaben fast drei Viertel aller Teilnehmer an, dass
Haustiere kein Streitthema für sie und ihren Nachbarn seien - und
das, obwohl im Großteil der Fälle (62%) Haustiere in der
Nachbarschaft vorhanden sind. Dies gilt sowohl in der Stadt als auch
in ländlichen Gegenden. Nur 5% aller Befragten erklärten, aufgrund
von Haustieren immer oder oft mit ihren Mitmenschen in Konflikt zu
geraten. Tierliebhaber sind dabei offenbar toleranter: Menschen, die
selbst ein Haustier besitzen, streiten sich weniger mit ihren
Nachbarn über Haustiere als diejenigen ohne tierischen Begleiter.
Sechs von zehn Umfrageteilnehmern erklärten, selbst Tiere in ihrem
Haushalt zu haben.
Möglicherweise liegt es auch an der guten Vorsorge durch die
Vermieter, dass das Zusammenleben von Mensch und Tier weitestgehend
friedlich abläuft: 46% der Befragten gaben an, dass ihr Mietvertrag
Regelungen zum Thema Haustiere enthält.
Dort, wo es Ärger gibt, wird die Schuld meist bei den Mitmenschen
gesucht: 57% meinten, dass das Nachbarstier Auslöser der
Unstimmigkeiten ist; ein Drittel benannte das eigene Haustier als
Streitursache. Bei 8% der Streitenden kracht es richtig - dort wird
sowohl über die eigenen als auch über die Tiere des Nachbarn gezofft.
In manchen Fällen scheinen die tierischen Ärgernisse mehr als nur ein
unbeliebtes Diskussionsthema zu sein: 25% derjenigen, die mit ihren
Nachbarn über Haustiere streiten, denken aufgrund dessen über einen
Wohnortwechsel nach; jeder Zehnte ist sogar aus diesem Grund bereits
umgezogen.
Sowohl bei den Tierarten als auch bei den Streitthemen überwiegen
die klassischen Szenarien: In der Mehrzahl der Fälle sind Hunde und
Katzen der Stein des Anstoßes. 83% der Streitenden regen sich über
Pudel, Dackel und Co. auf; ein weiteres Drittel streitet sich wegen
der Katzen. Nagetiere, Ziervögel oder exotischere Haustiere sind
dagegen nur selten Grund des Unmuts. Jeweils über die Hälfte der
Streitenden ärgert sich über Verschmutzung durch Haustiere oder
Lärmbelästigung. Jeder Fünfte klagt über gefährliche Haustiere bzw.
bedrohliche Situationen sowie über Geruchsbelästigung.
Die Trendumfrage wurde im Januar/Februar 2007 auf der
Internetseite von ImmobilienScout24 durchgeführt. Es nahmen 900
Personen an der Befragung teil.
|