Pedigree Studie 2007 zeigt:
Deutschlands Hunde müssen "draußen bleiben" - doch draußen ist kein Platz für sie. Quelle: Pedigree Initiative für die Natur des Hundes 24.07.07
Pedigree Studie 2007 zeigt: Deutschlands Hunde müssen "draußen bleiben" - doch draußen ist kein Platz für sie - Initiative fördert Projekte mit 100.000 Euro
Verden - Urlaub, Freizeit und Alltag mit Hund? "Wir müssen leider draußen
bleiben" heißt es vielerorts an Restaurant-, Hotel- und
Wohnungstüren. Zu Unrecht, wie die aktuelle "Pedigree Studie 2007"
jetzt zeigt. Zumal es mit dem "draußen bleiben" für die vierbeinigen
Gefährten des Menschen ebenfalls düster aussieht. Denn unter freiem
Himmel ist - so die Studie weiter - auch kaum Platz für sie. Speziell
in deutschen Großstädten beschränkt sich der freie Auslauf für Hunde
auf die ausgewiesenen Auslaufflächen.
Die aktuell unter 2.443 Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern in
Deutschland durchgeführte "Pedigree Studie 2007" belegt, dass die
Mehrheit der Deutschen die Verbannung von Hunden aus Restaurants,
Hotels und Mietwohnungen nicht wünscht. So finden 72% der Hundehalter
und 65% der Nicht-Hundehalter ein Lokalverbot für Vierbeiner nicht
angemessen. 65 % der Hundehalter und auch 50% der Nicht-Hundehalter
sind mit einem Anwesenheitsverbot in Hotels nicht einverstanden. Und
82% der Hundehalter und 63% der Nicht-Hundehalter finden ein
Hundeverbot in Mietwohnungen nicht in Ordnung. Kurzum: Hunde müssen
häufiger als nötig "draußen bleiben".
Doch auch "draußen" ist für sie kaum Platz - seit Einführung des
Leinenzwangs schon gar nicht zum leinenlosen Toben. Denn wie 25% der
Hundehalter in der repräsentativen "Pedigree Studie 2007" angeben,
stehen für ihren Hund keine ausreichenden Auslaufflächen in der
Umgebung zur Verfügung. In Berlin gibt es beispielsweise nur im
Norden und Westen der Stadt Freilaufflächen für Hunde. Vom
Alexanderplatz (Berlin-Mitte) aus ist die nächstgelegene städtische
Freilauffläche 12 km entfernt. Ein weiteres Beispiel: In Hannover
sind keine 0,9% der städtischen Grünanlagen für Hunde frei. Insgesamt
stehen für den freien Auslauf hier nur knapp 25 ha zur Verfügung.
Damit kommen bei 12.200 gemeldeten Tieren auf jeden Hund rund 20
Quadratmeter.
Pedigree hilft und schafft Platz für Hunde: 100.000,- Euro für Hundeprojekte in 2007
Um sofort und direkt Hilfe zu leisten, hat Deutschlands größte
Hundefuttermarke die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes"
gegründet. Noch in 2007 stellt die Initiative 100.000,- Euro für
private Projekte zur Verfügung, die das Leben von Hunden in
Deutschland verbessern. Wer mitmachen möchte, kann seine
Projektbewerbung direkt unter www.naturdeshundes.de einreichen oder
sich dort einen Teilnahmebogen herunterladen. Es besteht außerdem die
Möglichkeit, 2-seitige Bewerbungsunterlagen unter der Faxabruf-Nummer
0180-5-004465-241 (14 Cent pro Minute) abzurufen.
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