Streicheleinheiten für Körper und Seele
Wellness liegt auch bei Hunden voll im Trend Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 12.09.07
Wellness liegt bei uns Menschen voll im Trend: Überall gibt es Angebote für Verwöhn-Urlaube, Heilbehandlungen oder Entspannungsmassagen. Warum sollen also nicht auch unsere Vierbeiner davon profitieren können? Sowohl für Hunde als auch für Katzen und andere Haustiere haben sich vor allem Massagetechniken durchgesetzt, die das Wohlbefinden der Tiere steigern, Verspannungen lösen, die Beweglichkeit verbessern, Schmerzen lindern oder sogar nervöse, ängstliche oder gestresste Tiere beruhigen. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen Überblick darüber, was möglich ist und wie es wirkt.
Eine Möglichkeit ist die der klassischen Massage, die hauptsächlich auf die Muskulatur abzielt. Sie kann am ganzen Körper oder auch nur an einzelnen verspannten Partien angewandt werden. Daneben bietet sich - wie bei uns Menschen auch - die Reflexzonen-Massage an, meist am Kopf oder den Ohren. Mit diesen Spezialbehandlungen können Sie z. B. Entzündungen oder Schmerzen gezielt ableiten. Was ebenfalls Heilungsprozesse unterstützt oder schlichtweg ein Verwöhnprogramm für Hund wie Katze darstellt, ist Shiatsu (japanisch für "Fingerdruck"): Dabei erreichen Sie über die Stimulation von Akupressurpunkten und Energiebahnen (so genannte Meridiane) den Körper und die Organe Ihres Tieres, lösen vorhandene Blockaden und halten das Immunsystem auf Trab.
Wer auf umfassende Weise seinem Tier Gutes tun oder bestimmte Probleme, wie Aggression, Angst oder Schmerz, angehen will, für den eignet sich das Tellington TTouch® Training nach Linda Tellington Jones. Es spricht das Nervensystem Ihres Vierbeiners an und eröffnet ihm sowohl neue Möglichkeiten der Körperhaltung als auch des Verhaltens. Das geschieht zum einen durch Körperarbeit, indem Sie durch TTouches (sanfte Bewegungen und Berührungen) verschiedenste Zellen aktivieren. Zum anderen fördern Sie die Körperwahrnehmung, Konzentration und Lernfähigkeit Ihres Vierbeiners durch gemeinsame Bodenarbeit (Überwinden von fremden Materialien oder Hindernissen). Der positive Effekt des Trainings: Ihr Tier kann z. B. alte, starre Verhaltensmuster ablegen, weil es neue, gute Erfahrungen macht, die ihm sein körperliches und seelisches Gleichgewicht zurückgeben.
An Massagetechniken interessierte Tierbesitzer können sich durch Bücher kundig machen oder von erfahrenen Physiotherapeuten anleiten lassen. Für TTouch gibt es speziell ausgebildete Lehrer, die Ihnen das notwendige Wissen in Seminaren vermitteln. Bevor Sie mit Ihrem Wellnessprogramm beginnen, gönnen Sie sich Zeit und Ruhe, Ihr Tier kennenzulernen: Wo genießt es Berührungen, wo mag es sie nicht? Spüren Sie Unregelmäßigkeiten auf der Haut? Wo wirkt die Muskulatur verhärtet und verspannt? Je besser Sie Ihr Tier kennen, desto gezielter können Sie auf es eingehen. Beachten Sie jedoch, dass Massagen im Krankheits- oder Verletzungsfall nie den Besuch beim Tierarzt ersetzen können!
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