Berlin/München, 28.09.2007. Bei schlechtem Wetter jagt man doch
keinen Hund vor die Tür! Das mag aus Sicht des Menschen
nachvollziehbar sein. Vierbeiner haben diesbezüglich zu Recht eine
andere Meinung. Sie brauchen ihren Auslauf, auch bei ungemütlichen
Witterungsverhältnissen.
"Besonders alte Hunde rosten schnell ein. Für sie ist regelmäßige und
dabei wohl dosierte Bewegung unerlässlich, egal wie schlecht das
Wetter ist", so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier
e.V.. "Wichtig ist jedoch, die Tiere nach dem Spaziergang
abzutrocknen. Ansonsten können sich auch Hunde erkälten", so Frau Dr.
Hölscher weiter. Dabei kann konventionell ein Handtuch benutzt werden
oder auch ein Fön zum Einsatz kommen. Fängt sich trotz allem ein
Vierbeiner eine Erkältung ein, darf der Besitzer mit Rotlicht aus
verbrennungssicherer Entfernung bestrahlen. Auf Hausmittel sollte
jedoch verzichtet werden. Sie wirken beim Tier anders als beim
Menschen.
Halten die Erkältungssymptome an, muss der Tierhalter einen Tierarzt
aufsuchen. Unbehandelt können sich Atemwegsinfektionen auch bei
Haustieren zu ernsthaften Lungenentzündungen entwickeln.
Die Tierschutzorganisation aktion tier - menschen für tiere e.V. ist
mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten
Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
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