Dackelblick und mopsfidel
Von wegen kleiner Kläffer! Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 19.02.08
Von wegen kleiner Kläffer! Auch kleine Hunderassen können die großen in punkto Temperament, Lernwilligkeit und Wachhundtauglichkeit locker in die Tasche stecken. Wie hoch die Vierbeiner überm Boden stehen, sagt längst nichts über ihren Charakter und ihre Fähigkeiten aus, wissen die Experten der Fachmarktkette Fressnapf. Deshalb müssen sich künftige Besitzer darüber im Klaren sein, dass auch kleine Hunde richtige Hunde sind und ihre Ansprüche haben.
Wie finden Sie den passenden Hund? Mancher mag sein Tier nach prominentem Vorbild wählen - "so einen wie Paris Hilton hat". Ein anderer folgt der Mode: "Es muss ein Mops sein." Oder es tragen ganz persönliche Gründe zur Wahl bei: "Für meine bescheidene Wohnung suche ich einen kleineren Hund." Oder: "Der Hund darf nicht zu groß sein, damit ich ihn auch in brenzligen Situationen noch unter Kontrolle habe." Egal, was den Anstoß gibt: Überlegen Sie sich vorher gut, welche Eigenschaften Ihr neues Familienmitglied haben sollte. Nicht jeder Kleinhund braucht automatisch weniger Auslauf oder ist weniger pflegeaufwändig. Hier eine Auswahl kleiner Rassen (maximale Schulterhöhe von 40 cm):
Der Dackel wurde ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, weshalb er mutig, selbstbewusst und auch mal starrköpfig ist. Er braucht viel Bewegung. Insgesamt ein familienfreundlicher, kinderlieber Hund, der bis zu 15 Jahre alt werden kann.
Der Malteser ist ein anhänglicher Schoßhund. Der ruhige, schmusefreudige Vierbeiner passt gut zu älteren Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen. Doch er ist auch verspielt und tollt gerne herum. Die Pflege seines weißen, weichen und langen Fells ist etwas aufwändiger.
Der Mops ist eine kleine Dogge, das sieht man ihm auch an. Der etwas trägere, aber lustige Hund hat Kinder sehr gerne und liebt es beim Gassi gehen eher gemütlich. Der kleine Kerl passt sich leicht an, muss aber gut erzogen werden. Er wird nur etwa zehn Jahre alt.
Der Parson Russell Terrier ist ein mutiges, ausdauerndes und intelligentes Tier. Der glatt- oder rauhaarige Vierbeiner ist äußerst temperamentvoll, flink und sportbegeistert. Er eignet sich daher gut als Begleithund für Reiter, Sportler oder aktive Kinder. Wie alle Terrier-Arten kann er recht starrköpfig sein, was man in der Erziehung bedenken sollte.
Der West Highland White Terrier kommt aus Schottland und machte dort ursprünglich Jagd auf Kleintiere. Seine Beliebtheit hat sicher mit seinem frech-fröhlichen, treuen Wesen und seiner Anpassungsfähigkeit zu tun. Mit Kindern und Artgenossen verträgt er sich gut. Er braucht lange Spaziergänge, um sich austoben zu können. Sein weißes, langes Fellkleid muss täglich gepflegt werden.
Der Zwergschnauzer ist wie der Dackel ein langlebiger Hund. Seine Eigenschaften: freundlich, lebhaft, mutig, kinderlieb und wachsam. Zudem ist er sehr bewegungsfreudig; er benötigt Auslauf, Spiel und Beschäftigung. Sein raues, drahtiges Fell bedarf regelmäßiger Pflege.
Wie beliebt diese Vierbeiner sind, zeigt die Welpenstatistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) für das Jahr 2006: Der Dackel rangiert ganz oben auf Rang 2, hinter dem Deutschen Schäferhund. Als beliebteste Kleinhunde folgen der Zwergschnauzer (Rang 14), der Parson Russell Terrier (Rang 16) und der West Highland White Terrier (Rang 19).
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