aktion tier warnt: Skrupelloser Welpenhandel
Der Handel mit Hundewelpen, insbesondere in Osteuropa, boomt. Quelle: aktion tier – menschen für tiere e.V. 20.08.08
 » (c) Foto: Kostas Jariomenko | Berlin, 12.08.2008. Der Handel mit Hundewelpen, insbesondere in Osteuropa, boomt. Viele Touristen und Besucher lassen sich von
traurigen Augen der süßen Welpen zum Kauf erweichen und meinen auch
noch, etwas Gutes getan zu haben indem sie das Tierchen aus seiner
misslichen Lage befreien.
Den skrupellosen Händlern, die meist viele verschiedene Hunderassen
anbieten, geht es aber nur ums Geld. Der im Vergleich zu regulären
Preisen bei einem Züchter kleine Kaufpreis von 150-200 EUR für ein
"Rassetier" lockt viele Hundefreunde. Diese erleben aber meist recht
schnell ein böses Erwachen. Dann nämlich, wenn festgestellt wird,
dass das Tier schwerkrank oder gar lebensbedrohlich erkrankt ist. 90
Prozent der illegal aus Osteuropa importierten Welpen sind mit
Parvovirose- oder Staupeerregern infiziert, meist verbunden mit
starkem Parasitenbefall. Auch sind sie zu früh von der Mutter
getrennt.
aktion tier warnt mit seiner neuen Broschüre "Skrupelloser
Welpenhandel", die ab sofort unter www.aktiontier.org, Stichwort
"Publikationen", zum Download bereit steht. Geben Sie die
Informationen weiter an all diejenigen, die sich mit dem Gedanken
tragen, auf einem der einschlägigen "Märkte" in Osteuropa einen
Welpen zu holen - damit den skrupellosen Händlern das Handwerk gelegt
wird.
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