Mit Schnüffel-Schnauze durch die City
Hunde in der Großstadt Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 08.12.08
Während Dresden Hundewanderungen zu bieten hat, können Münchner Hundebesitzer Kunst und Kultur gemeinsam mit ihrem Vierbeiner entdecken. So lässt sich das Leben mit Hund in der Stadt genießen - einmal abgesehen von Anlein-, Kotbeseitigungspflichten oder Mitführverboten. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben Tipps für Stadthundehalter. So wird das Hundeleben in der City ein Zugewinn für alle.
Städte beziehungsweise Bundesländer regeln per Gesetz oder Satzung selbst, inwieweit Hunde sich auf ihren Flächen bewegen dürfen. Und diese Regelungen unterscheiden sich sehr von Stadt zu Stadt. In Hamburg müssen Hunde beispielsweise auf allen öffentlichen Flächen an die Leine - es sei denn Herrchen oder Frauchen haben einen "Hundeführerschein". In anderen Städten gelten Anleinpflichten für bestimmte Grünanlagen oder Gemeinschaftsflächen. Auch die Anzahl an Hundewiesen, auf denen die Vierbeiner frei laufen dürfen, variiert sehr stark. Wer mit Hund in die Stadt zieht oder sich einen anschaffen will, sollte sich beim Rathaus vorher über seine Rechten und Pflichten informieren.
Das bietet das Hundeleben in der Stadt
Für wohlerzogene und gut sozialisierte Hunde ist das Stadtleben besser als sein Ruf. Verschiedene Grünanlagen, Radwege, Alleen, Stadtwälder oder Freilaufflächen sorgen für Abwechslung. Vierbeiner treffen viel häufiger auf Ihresgleichen - auf Hundewiesen kommen sie mit einem ganzen Rudel alter und neuer Bekannte zusammen. Sie sind also an das soziale Miteinander gewöhnt. Wer einen jagdfreudigen oder besonders sensiblen Hund hat, sollte allerdings die Landluft vorziehen.
Das fordert das Hundeleben in der Stadt
Das Leben in der City kann auch anstrengend sein. Viele Menschen, Geräusche und Gerüche prasseln - manchmal urplötzlich - auf die Tiere ein. Das kann Stress verursachen, den Hund und Halter möglichst flott abbauen müssen. Das funktioniert nur, wenn beide ein gutes Team sind. Der Vierbeiner muss sich auf seinen Zweibeiner verlassen können und seine Kommandos beherrschen. Gute Erziehung sorgt jedoch nicht nur für ein konfliktfreies Miteinander, sondern wendet auch Gefahren ab. Ein Hund, der ungehemmt auf eine viel befahrene Straße, Stadtbahngleise oder Tiefgaragenausfahrten zuläuft, muss gehorchen. Noch mehr: Selbst wenn er sich durch laute Geräusche oder plötzliche Ereignisse erschrickt, muss er auf Zuruf reagieren. Wer am Gehorsam seines Vierbeiners zweifelt, lässt ihn deshalb besser angeleint, wenn es nicht ohnehin vorgeschrieben ist. Passiert ein Unfall, trägt letztlich immer der Halter die Verantwortung.
Mittlerweile gibt es einige Bücher zum Thema Stadthunde, z. B. die Reihe " ... auf vier Pfoten" vom Companions-Verlag, die für verschiedene deutsche Städte und Regionen erschienen ist. Oder "Hundehaltung in der Stadt" von Kate Kitchenham (Müller Rüschlikon, 2006) sowie "Stadthunde. Hundleben in der Stadt. Rassen. Aufwand. Erziehung" von Katharina von der Leyen (Blv Buchverlag, 2003).
Auf der Website www.stadthunde.com finden Hundebesitzer Infos zu 15 deutschen Städten, etwa welche Gesetze zu beachten sind, wo der Hund anzumelden ist oder wo es welche Hundewiesen gibt.
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