Forschung zum Wohle des Hundes
GKF: 15 Jahre im Dienste alter Freundschaft Quelle: Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e. V. 17.06.09 | Seite 1 von 5
Wer das Leben von Hunden verbessern will, muss wissen, wo die "Hundepfote genau drückt" und wie man am besten "diesen Druck" wieder von ihr nimmt. Dieses Wissen kann nur durch objektive und unabhängige Forschung erworben werden. Doch Forschung kostet Geld. Seit nun 15 Jahren unterstützt die Gesellschaft zur Förderung kynologischer Forschung e. V. (GKF e.V.) erfolgreich Forschungsprojekte zum Wohle des ältesten Freundes des Menschen. Denn Freundschaft verpflichtet - auch, wenn es sich bei den Freunden "nur" um Hunde handelt.
Hunde in unserer Gesellschaft
Nach wie vor ist die Hilfe von Hunden beispielsweise bei der Jagd, beim Hüten von Schafen, bei der Sicherung von Gebäuden, bei der Rettung von Personen oder bei der Polizeiarbeit unverzichtbar. Doch die Vierbeiner haben sich längst ganz neue Aufgabenfelder erschlossen: Als Besuchshunde erfreuen sie Senioren in Alten- oder Pflegeheimen, als klassische Blindenführhunde und als Behindertenbegleithunde stehen sie Menschen mit Handicap bei der Bewältigung des Alltags zu Seite, als Mitarbeiter bei der tiergestützten Therapie helfen Hunde dabei, einen Zugang zu psychisch kranken Menschen zu finden und auch als "hundsgewöhnlicher" Familienhund haben sie eine wichtige Aufgabe: sie machen das Leben von Hundefreunden einfach reicher und schöner.
Doch so sehr uns Hunde bereichern können - das Leben mit dem Vierbeiner kann von vielerlei Problemen überschattet sein. Krankheiten, falsche Fütterung oder Haltung schaden in erster Linie dem Tier. Mangelnde Kenntnisse über das Verhalten von Hunden können nicht "nur" ein Tierschutzproblem sein, sondern ganz konkret auch zur Gefahr für den Menschen werden - z. B., wenn dieser nicht erkennt, dass sich das Tier bedroht fühlt und bereit zur aggressiven Abwehr ist.
Wissen löst Probleme
Gegen die meisten Probleme ist Wissen das beste Heilmittel und die wirkungsvollste Vorbeugemaßnahme. Daher hat sich die GKF selbst die Aufgabe gegeben, den Wissenserwerb rund um den Hund zu fördern. Die Auswahl der zu fördernden Projekte trifft ein gewählter, sechsköpfiger Forschungsausschuss, der mehrheitlich aus Wissenschaftlern besteht. Bei der Entscheidung, welche Projekte gefördert werden soll, stützt sich der Ausschuss auf die Gutachten von mindestens zwei unabhängigen Sachverständigen. So wird ein hohes wissenschaftliches Niveau gewährleistet. Im Verlauf der letzten 15 Jahre hat die GKF 87 Studien hauptsächlich im Rahmen der Grundlagenforschung aber auch anwendungsorientierte wissenschaftliche Projekte mit einer Gesamtsumme von über 1,7 Millionen Euro unterstützt. Einige dieser Projekte möchten wir Ihnen vorstellen.
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