Hunde-News vom 06.12.2009
Heiße Tipps für kalte Schnauzen
Aktuelles · Service · Marktplatz · Suche · Branchen · Ratgeber · News · Newsletter · Hundemarkt · Lesezeichen




 Aktuelles
Hunde-News
Schreibwettbewerb NEU
Hunde-Veranstaltungen
TV-Termine

 Gewinnspiel
Gewinnspiel Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil und gewinnen Sie tolle Preise... KLICK!

 Hundethemen
Produktneuheiten NEU
Hundeerziehung NEU
Hundeverhalten NEU
Hundezucht
Hundefütterung
Tierschutz NEU
Recht & Gesetz NEU
Hunde im Urlaub

Der Hundemarkt
auf doggle.de

 Hundesport
Alles über Agility
Disc-Dogging
Trickdogging

 Medizin
Hundephysiotherapie NEU
Hunde-Homöopathie
Hundegesundheit NEU

 Hundegeschichten
Krümel NEU
Strolch NEU

 Marktplatz
Hundemarkt
Branchenverzeichnis
Hunde-Bücher
Buchtipps
Video- & DVD-Tipps
Produkt-Ratgeber
Hunde-Zeitschriften
Hunde-Kalender 2012
eBay Marktplatz

 Service
Bildschirmschoner
Wallpaper
Hunderassen
Hunde-Suchmaschine
Hundenamen
Hunde-Lexikon
Hunde-Cartoons
Hunde-Zitate
Hunde-Portraits
Hundehaftpflicht
Leckerlie-Rezepte
Newsletter

 Spiel & Spaß
Scooby-Doo

 Webmaster
URL anmelden
Web-Napping
Bannerfarm
Werben auf doggle.de

 Intern
Wir über uns
AGB & Datenschutz
Kontakt

Hunde Pferde Katzen
powered by uCHOOSE
9.701 (+129.644) pi
© 2012 doggle.de


   Heiße Tipps für kalte Schnauzen
Winterspaziergang mit Hund
Quelle: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ
06.12.09


» Mehr Infos
(animal) Nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner erwischt es im Winter oft eiskalt. Gut vorbereitet sind Eis und Schnee jedoch kein Problem für Struppi und Co. Gassigehen ist bei jedem Wetter möglich. Außerdem stärkt die Bewegung an der frischen Luft die Abwehr von Erkältungskrankheiten.

Hundepfoten passen sich erstaunlich gut den unterschiedlichsten Wetter- und Bodenbedingungen an, ihre Krallen wirken wie Spikes. Auf Streusalz oder Splitt sind sie jedoch nicht von der Natur vorbereitet. Zudem können scharfkantige Steinchen oder spitze Eisbrocken die Ballen verletzen. Wenn dann noch Streusalz in die Wunden eindringt, leidet der Hund unter brennenden Schmerzen. Salz macht die Sohlen spröde und rissig und kann zu Entzündungen führen. Daher sollte man die Ballen schon vor dem Spaziergang mit einer fetthaltigen Creme, Vaseline oder Melkfett eincremen. Pfotenbalsam und Schutzsprays, erhältlich im Fachhandel, beugen ebenfalls Verletzungen vor. Bei langhaarigen Hunden empfiehlt sich ein kleiner ‚Friseurbesuch’: Haare zwischen den Zehen ausscheren und falls die Beinhaare sehr lang sind, ebenfalls schneiden.



Bei der Rückkehr sollten die Pfoten sorgfältig von Salzresten und Eisbrocken befreit, das heißt zwischen den Zehen und im Fell am besten mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Mäntelchen und Schühchen sind nicht artgerecht und daher überflüssig. Die meisten Hunderassen besitzen genug Unterhautfett und dichtes Fell, um mit kalten Temperaturen zurechtzukommen. Nur wenige Rassen, zum Beispiel englische Whippets, haben eine sehr dünne Unterhautfettschicht und benötigen zusätzlichen Kälteschutz. Schuhe aus wasserfestem, atmungsaktivem Material und mit einer verstärkten Auftrittsfläche, sogenannte Booties, sind hingegen kein modischer Schnickschnack. Empfindlichen oder verletzten Tieren sind sie ein guter Schutz. Auch Schlittenhunde in der Arktis, die oft kilometerweit über Eis und Schnee laufen, tragen solche Pfotenschuhe.

Viele Hunde fressen gerne Schnee und können das auch ohne gesundheitliche Probleme vertragen. Die gefrorene Kost kann aber bei manchen auch schwerwiegende Magen- und Darmentzündungen zur Folge haben. Beim Spielen sollten daher nur Stöckchen, keine Schneebälle geworfen werden. Der obere Verdauungstrakt eines Hundes erweist sich oft als sehr anfällig gegen Schnee. Beim Bällefangen werden Schneebrocken geschluckt. Die Kälte reizt die Magenschleimhaut, Erbrechen ist die Folge. Schlimmstenfalls gesellt sich blutiger Durchfall hinzu, der ohne Medikamente nicht zu stoppen ist. Zudem können Splittbeimengungen oder Reste von Streusalz den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Handelsübliches Streusalz besteht größtenteils aus Kochsalz. Kleinere Mengen sind nicht giftig, doch Vorsicht ist trotzdem geboten. Denn manche Streusalze oder auch Frostschutzmittel enthalten zudem Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz. Nur wenige Tropfen genügen, um schlimmstenfalls schwere Nierenschäden oder gar tödliches Nierenversagen auszulösen. Vergiftungsanzeichen sind abhängig von der Giftmenge ein bis sechs Stunden nach der Aufnahme erkennbar. Im Akutfall reichen sie von torkelndem Gang über Erbrechen, beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewusstlosigkeit. Wenn ein Hund größere Mengen Streusalz aufgeschleckt hat, geben Sie ihm sofort Kohletabletten, um die Resorption im Magen zu unterbrechen, und fahren Sie umgehend zu Ihrem Tierarzt. Hat der Hund zu Hause Streusalz gefressen oder Frostschutzmittel geleckt, nehmen Sie die Verpackung mit. Der Tierarzt kann anhand der Packungsbeschreibung die nötigen Maßnahmen einleiten.


Verwandte News:

Besser als Eis und Schnee (01.03.10)
Fröhlich bunte Hundekissen für kalte Schnauzen.

Damit der Winterspaziergang nicht zur Zitterpartie wird (09.02.11)
Hundebesitzer sollten bei Eis und Schnee ihren Liebling besonders schützen

Ungetrübter Winterspaß für Vierbeiner (03.01.07)
Gerade wenn es schneit, sind die meisten Hunde nicht zu bremsen

Verwandte Websuche:

» Hundebetreuung
» Hund


 Hunde-News
» Übersicht
» News-Archiv
» Suche:

 Aktuelle News
» Kostenloser Service für Hundebesitzer
» Berufliche Perspektiven für Hundefans:
» ROYAL CANIN sagt DANKE!
» Stoppt Qualvolle Welpen-Transporte!
» Tierisch abnehmen
» Verkehrsunfall durch Hund – wer zahlt?
» Freunde fürs Leben
» Keine Angst vorm großen Knall
» Zu Weihnachten lieber ein Stofftier
» Pilzinfektionen in der kalten Jahreszeit

 Ihre Pressemitteilung
Sie möchten eine Pressemitteilung aus den Bereichen Hunde und Hundesport veröffentlichen? Schicken Sie uns eine Mail mit Informationen an presse@doggle.de.