Braunes Gift und Röhrenknochen
aktion tier warnt vor „tierischen“ Gefahren beim Weihnachtsmenü Quelle: aktion tier - menschen für tiere e.V. 06.01.10
 » Foto: Vaughan Willis | Berlin/ München, 20.12.09. Haustiere gehören zur Familie und dürfen bei den Familienfeierlichkeiten zum „Fest der Liebe“ natürlich nicht fehlen. Gerne teilen liebevolle Tierbesitzer die weihnachtlichen Köstlichkeiten mit ihren Vierbeinern. Aber die gezeigte Liebe soll bei den Vierbeinern nur in beschränkten Maßen durch den Magen gehen.
Harmlos sind noch im Allgemeinen Magenverstimmungen, die beim Verzehr eines Stückchens Festbraten auftreten können, wenn Herrchen oder Frauchen es zu gut meinen. Die Folge sind lästiger Durchfall und/oder Erbrechen, wodurch die Feierlichkeiten durch häufiges Gassi gehen und Wohnung putzen unterbrochen werden könnten.
Weitaus gefährlicher wird es da schon, wenn Knochen der Weihnachtsgans oder -ente zufällig oder bewusst auf den Speiseplan des Hundes gelangen. Im schlimmsten Fall kann es zu lebensbedrohlichen Darmverletzungen kommen. Oft werden auch Verstopfungen ausgelöst. Schokolade sollte, auch wenn das Haustier noch so bettelnd schaut, auf keinen Fall als Leckerli gegeben werden. Schokolade enthält einen dem Koffein sehr ähnlichen Stoff, der für Haustiere, vor allem Hunde, gefährlich ist und je nach aufgenommener Menge zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.
„Der Fachhandel bietet viele tiergerechte Alternativen für diejenigen, die ihre treuen Gefährten Weihnachten verwöhnen möchten, Plätzchen für den Hund bis hin zu Leckereien für die Katze mit Fleischgeschmack“, merkt Daniel Prengel, Tierarzt bei der aktion tier-tierrettung münchen, an.
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