Mit dem Vierbeiner gut ins neue Jahr
Silvester ist für die meisten Hunde und Katzen die reinste Tortur. Quelle: aktion tier - menschen für tiere e.V. 06.01.10
 » Foto: Rui Caldeira | München/Berlin, 28.12.2009. Silvester ist für die meisten Hunde und Katzen die reinste Tortur. Viele der Vierbeiner reagieren panisch auf die allerorts herrschende Knallerei.
Auf keinen Fall dürfen die Tierhalter ihre Schützlinge zu Silvester alleine lassen. In der Silvesternacht sollten besonders ängstliche Tiere an einem ruhigen Ort im Haus bzw. Wohnung verbracht werden.
In Absprache mit dem Tierarzt können beim Vierbeiner auch Beruhigungsmittel helfen. Es können dabei weniger stark wirksame Mittel wie Pheromone zum Einsatz kommen, aber auch echte Psychopharmaka mit einer angstlösenden Wirkung stehen für extrem empfindliche Tiere zur Verfügung. Letztere müssen über mehrere Tage vor und nach Silvester in abnehmender Dosierung verabreicht werden. Daher sollten Tierhalter, die solches in Betracht ziehen, schon einige Tage vor dem Jahreswechsel ihr Tier dem Tierarzt vorstellen, um das weitere Prozedere genau abzustimmen.
Damit ihre Vierbeiner gut ins neue Jahr kommen, gibt aktion tier e.V. Tipps:
? den Hund am besten schon vormittags Gassi und dabei an der Leine führen. Knaller, die auch schon tagsüber verwendet werden, können auch sonst ruhige Tiere erschrecken, so dass sie dann ziellos auf die Straße laufen;
? geht es mit dem Abfeuern von Raketen, Böllern und Krachern so richtig los,
Fenster, Vorhänge und Rollläden schließen und dabei Fernseher oder das Radio lauter drehen.
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