Hunde-News vom 28.04.2010
ETN gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Streunern
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   ETN gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Streunern
In den Ferien Gutes tun: So können Urlauber Tieren helfen!
Quelle: Europäischen Tier- und Naturschutz e.V.
28.04.10


» Mehr Infos
Much, 28.4.2010. Streuner – in Spanien, Griechenland, der Türkei, Ungarn und anderen Urlaubsländern gehören sie zum Stadtbild. Viele Touristen sind unsicher, wie sie den streunenden Katzen und Hunden begegnen sollen. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) hat daher die wichtigsten Verhaltensempfehlungen für diejenigen zusammengestellt, die in ihrem Urlaub Tieren helfen wollen.

Jeder, der schon einmal in süd- oder osteuropäischen Ländern Urlaub gemacht hat, kennt die Bilder: Katzen, die mit ihren Jungen auf Nahrungssuche sind, ausgemergelte Streunerhunde, die sich – vielleicht verletzt – ein Schattenplätzchen suchen. In manchen Hotelanlagen, aber vor allem an den Straßen und Plätzen, an den Stränden oder im Landesinneren begegnet man ihnen. Sie ernähren sich von Abfällen oder von dem, was die Touristen ihnen geben. Doch ist es richtig, die Tiere für die Zeit des Urlaubs zu füttern und danach wieder ihrem ungewissen Schicksal zu überlassen?



Urlauber, die hungrige Streuner in der Hotelanlage antreffen, sollten die Hotelleitung ansprechen und mit dieser gemeinsam eine tierschutzgerechte und nachhaltige Lösung für die Streuner suchen. Sie sollten deutlich machen, dass sie keinesfalls mit der Tötung oder Vertreibung der Tiere einverstanden sind, sondern dass ihnen das Wohl der Streuner am Herzen liegt. Wer am Strand oder im Landesinneren hungrige oder verletzte Streuner entdeckt, sollte sich an die örtliche Tierschutzorganisation oder den ETN-Partner vor Ort wenden.

Wer am Urlaubsort offensichtliche Tierschutzprobleme feststelle, sollte dies offen ansprechen und die Einhaltung von Tierschutzstandards einfordern, so die Empfehlung des ETN. Schließlich ist es den Urlaubsregionen wichtig, dass die Touristen zufrieden sind. Auch im Fall von Tiermisshandlungen oder tierquälerischen Bräuchen wie dem Stierkampf sollten Touristen ihr Missfallen deutlich zum Ausdruck bringen. „Protestieren Sie laut. Leises Wegschauen hilft nicht“, appelliert Wolfgang Stephanow, Präsident des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V.

All jenen, die gezielt konkrete Hilfe leisten wollen, empfiehlt der ETN, vor Reiseantritt den Tierschutzverein am Urlaubsort anzuschreiben und Hilfe anzubieten. Die meisten Tierschutzvereine freuen sich über helfende Hände.

Weitere Empfehlungen und Informationen unter www.etn-ev.de.


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