Neue Medikamente helfen alten Tieren
Die medizinische Versorgung von Senioren erfährt nahezu täglich Verbesserungen in vielerlei Hinsicht. Quelle: aktion tier - menschen für tiere e.V. 01.09.10
Berlin/München, 26.08.2010. Die medizinische Versorgung von Senioren erfährt nahezu täglich Verbesserungen in vielerlei Hinsicht. Doch auch alten Tieren stehen immer mehr Therapeutika zur Verfügung, die ihr Leben länger lebenswert machen.
„Wo der Tierarzt früher sagen musste, wir sollten das Tier erlösen, ist heute längst nicht mehr das Ende der Fahnenstange erreicht“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. hoffnungsfroh. „Dank neuer Präparate kann man viele Krankheiten, die im Alter fast zwangsläufig auftreten, heilen oder zumindest weit nach hinten hinausschieben“, berichtet sie weiter.
Herzerkrankungen, Demenz, Diabetes und Arthrose sind heutzutage auch beim Tier gut behandelbar. Selbst Krebspatienten stehen neben der Operation Chemotherapie und Bestrahlung als Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Künstliche Hüftgelenke gehören in der Veterinärmedizin in der Zwischenzeit sogar zur Normalität. Welche Therapie in welchem Lebensabschnitt Sinn macht, muss dabei genau abgewogen werden. „Tierbesitzer sollten ihr Tier im fortgeschrittenen Alter in jährlichen Abständen einem Alters-Check up unterziehen, genauso wie sie sich selbst vorsorglich von ihrem Hausarzt untersuchen lassen“, rät die Veterinärin. Denn je frühzeitiger die Diagnose gestellt wird, umso erfolgreicher sind in der Regel die Behandlungsaussichten.
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