Tierarzt-Tipp von ROYAL CANIN
Die häufigsten Fehler bei Harnsteindiäten Quelle: ROYAL CANIN 03.11.10
Haben Hund oder Katze Harnkristalle oder -steine, ist eine gezielte Ernährungsumstellung entscheidend. Wird diese sachgerecht vorgenommen, können manche Harnsteine aufgelöst bzw. einer Neubildung effektiv vorgebeugt werden. Was aber bedeutet „sachgerecht“? Und welche Fehler kann man machen?
1.Die Diätnahrung muss sich nach dem Harnstein-Typ richten. Diäten gegen Harnsteine aus Kalziumoxalat müssen z. B. anders zusammengesetzt sein als z. B. Diäten gegen Uratsteine.
2.Bestimmte Harnstein-Typen, z. B. Struvit- und Oxalatsteine, können nacheinander oder auch gemeinsam auftreten. In diesen Fällen muss die Diätnahrung Voraussetzungen dafür schaffen, dass beide Steintypen optimal bekämpft werden.
3.Da die Gesundheit des Tieres „ganzheitlich“ zu betrachten ist, müssen bei einer Harnsteindiät auch weitere individuelle Faktoren wie z. B. eine Neigung zu Übergewicht oder die Zahngesundheit des Tieres berücksichtigt werden.
4.Die Diät kann nur erfolgreich sein, wenn der Vierbeiner sie auch gern frisst. Gewohnheiten wie die Ernährung mit Trocken- oder Feuchtnahrung bzw. eine Kombination aus beidem, sollten daher möglichst beibehalten werden.
5.Und ganz wichtig: Die Harnsteindiät muss ohne „Ausnahme“ gefüttert werden. Als Leckerli können aber die Kroketten einer entsprechenden Harnstein-Trockennahrung gefüttert werden.
In der Tierarztpraxis können sich Tierhalter beraten lassen, welche Harnsteindiät im Krankheitsfall für ihren Vierbeiner optimal geeignet ist. Weitere Informationen dazu auch im Internet unter www.royal-canin.de.
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