Wenn Tiere nicht richtig fressen wollen
Pflanzenaroma ins Futter Quelle: DOSTOFARM GmbH 31.01.11
Diese setzen insbesondere ein, wenn das Futter längere Zeit steht und warm wird. Dann vermehren sich Schimmel-, Hefe- und Pilzsporen, die durch Gärung angeregt werden. Die feinen Nasen der Tiere können das Futter sprichwörtlich nicht mehr riechen: Es schmeckt einfach nicht mehr.
Um dem entgegen zu wirken, hat sich Oregano im Futter bewährt. Die bekannte Würzpflanze fördert eine bio-chemische Reaktion, die das schädliche Nacherwärmen des Futters verringert. Die aromatische Beigabe steigert zudem den Appetit bei Jungtieren, damit sie schneller zu Kräften kommen. Gleichsam verbessern sich Futterverwertung und Tiergesundheit, weil die Speichelbildung angekurbelt wird: Speichel enthält Natriumbicarbonat, das eine Säure mildernde Wirkung entfaltet, wie Untersuchungen im Pansen von Wiederkäuern ergaben.
Der Hersteller Dostofarm bietet deshalb das gebrauchsfertige Extrakt „Dosto TMR“ an, das jetzt auch für private Tierhalter erhältlich ist. Es wird einfach ins Futter eingestreut. Vom Tier wird das Mittel sehr gut angenommen, Nebenwirkungen und Resistenzen sind nicht bekannt. Bereits wenige Gramm pro Tag und Tier reichen aus. Eine Maßnahme, die sich auszahlt: Die Kosten liegen im kleinen Cent-Bereich, die Einsparungen durch die höhere Futtereffizienz dürften deutlich darüber liegen. Verschiedene Mittel von Dostofarm, dem einzigen Anbieter von Produkten nach dem Medizinproduktegesetz, werden auch von Bio-Höfen verwendet: Als Naturpräparat zur Prävention und Behandlung vieler Krankheiten, da Oregano antiseptisch, fungizid und antiviral wirkt.
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