Ist Ihr Hund schon immun gegen Borreliose?
Jetzt vorbeugen und schützen Quelle: Virbac Tierarzneimittel GmbH 09.05.11
Hamburg, 09. Mai 2011 Die ersten Zecken fallen bereits über ihre Wirte her und übertragen durch ihre Stiche gefährliche Krankheiten. Höchste Zeit also, den Zeckenschutz für den Hund noch einmal zu überprüfen, denn gerade Borreliose ist eine ernstzunehmende Krankheit. Mittel der ersten Wahl sollte immer ein Spot on-Präparat sein. Ebenso sollte es für verantwortungsvolle Hundebesitzer selbstverständlich sein, ihren Vierbeiner nach dem Spaziergang nach Zecken abzusuchen und diese zu entfernen. Doch es gibt noch eine Möglichkeit, die den Hund zusätzlich vor Borreliose schützt: Die Impfung. Diese Impfung ist jetzt mit einem Impfstoff von Virbac Tierarzneimittel ganz gezielt gegen die häufigsten Borrelien in Deutschland möglich.
Der Impfstoff enthält abgetötete Erreger der beiden hier am häufigsten vorkommenden Borreliose-Spezies Borrelia afzelii und Borrelia garinii. Der bisher verfügbare Impfstoff deckte nur einen weitaus geringeren Teil der hier vorkommen Borrelien ab. Das Besondere an der Impfung gegen Borreliose ist die Wirkungsweise. Durch die Impfung bildet der Hund gezielt Antikörper gegen die Erreger. Diese befinden sich im Darm der Zecke und werden erst durch die Blutmahlzeit aktiviert. Mit dem Speichel der Zecke würden sie einige Stunden später in die Stechwunde des Hundes gelangen. Saugt eine infizierte Zecke aber an einem geimpften Hund, nimmt sie die Antikörper auf. Diese zerstören die Erreger noch in der Zecke, bevor sie auf den Hund übergehen können. So kommt der Hund mit den Erregern nicht einmal in Berührung, erklärt Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac.
Vor der Impfung muss der Hund vom Tierarzt genauestens untersucht werden, da nur gesunde Hunde geimpft werden dürfen. Insbesondere eine Borreliose-Erkrankung sollte vorab ausgeschlossen werden. In einem Abstand von 14 bis 21 Tagen erhält der Hund dann zwei Impfungen als Grundimmunisierung. Vier bis sechs Monate später folgt die erste Wiederholungsimpfung, im nächsten Jahr, nach weiteren vier bis sechs Monaten, die zweite Wiederholung. Ab dem dritten Jahr ist eine jährliche Wiederholungsimpfung vor Beginn der Zeckensaison ratsam.
Hunde, die bereits an Borreliose erkrankt waren, müssen aber nicht auf eine Impfung verzichten. Nach der Behandlung und dem Abheilen der Krankheit können sie ebenso geimpft werden, um so vor einer Neuansteckung geschützt zu werden. Welpen, die jünger als zwölf Wochen alt sind und trächtige Hundedamen, die weniger als zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin stehen, dürfen hingegen nicht geimpft werden.
Da Impfstoffe nur gesunden Tieren verabreicht werden dürfen, unterliegen sie höchsten Anforderungen in Bezug auf die Verträglichkeit. Tierhalter können daher darauf vertrauen, dass unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung nur außerordentlich selten vorkommen.
Weitere Informationen über die Borreliose-Impfung und welcher Impfstoff am besten geeignet ist, erhalten Hundebesitzer bei ihrem Tierarzt.
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