Bello geht jetzt in die Huta!
Eine Tagesstätte für Hunde Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 10.05.11
Es klingt so selbstverständlich: Kinder gehen in die Kita, Hunde in die Huta. Eine Tagesstätte für Hunde – das gibt es erst seit wenigen Jahren. In immer mehr Großstädten können Hundehalter ein solches Angebot nutzen, wenn sie sich gerade nicht um ihren Vierbeiner kümmern können. Wie das läuft, erläutern die Tierfreunde der Fachmarktkette Fressnapf.
Die Hunde-Tagesstätte ist in der Regel das, was der Name schon sagt: Ein Ort, der stundenweise Hunde aufnimmt. In Ausnahmefällen kann sich der Aufenthalt über die Nacht oder ein ganzes Wochenende ausdehnen. Gedacht ist die Huta für Hundehalter, die berufstätig oder aus anderen Gründen länger außer Haus bzw. eingeschränkt sind (z. B. wegen eines Ausflugs, Arzttermins oder Krankheit). Manche Besitzer bringen ihr Tier regelmäßig, damit es Kontakte zu Artgenossen bekommt oder sich auf einem großen Areal einmal so richtig austoben kann.
Das können Sie von einer Huta erwarten
Die Huta bietet Gesellschaft, Abwechslung und fachkundige Betreuung – eben auch mal kurzfristig. Das Team sollte Hunde dort nicht nur in Empfang nehmen, sondern sich auch mit ihnen befassen: Spielen, Toben, geistig fördern und bei Bedarf füttern gehören meist fest zum Tagesprogramm. Zum Ausruhen sollten genug Plätze vorhanden sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Tier sich auf dem Areal der Huta frei bewegen kann. Wenn Ihnen wichtig ist, dass Ihr Hund aufgrund seines Temperaments einen langsamen Einstieg in den Tagesstätten-Alltag hat: Klären Sie bei einem Probebesuch ab, wie Ihr Tier eingewöhnt wird. Schließlich erfordert das Zeit und viel Erfahrung mit Vierbeinern.
Welches Tier darf in die Huta?
Tagesstätten nehmen Hunde auf, die geimpft sind, keine ansteckenden Krankheiten oder Parasiten haben und sich Artgenossen und Menschen gegenüber sozial verhalten. Während der Läufigkeit sind Hündinnen meist nicht erwünscht. Manche Hutas akzeptieren nur Rüden, die kastriert sind, oder nehmen wegen des Unruhe-Potenzials gar keine auf. Frauchen und Herrchen müssen außerdem eine gültige Hundehalter-Haftpflichtversicherung vorweisen können.
Was kostet die Huta?
Die Öffnungszeiten einer Huta reichen von den Morgenstunden bis zum frühen Abend. Ein ganzer Tag kostet Frauchen oder Herrchen etwa 15 Euro. Manche Hutas bieten Zusatzleistungen wie Therapien oder Trainings an, was für besondere Hunde, die z. B. sehr ängstlich oder aggressiv sind, von Vorteil sein kann.
Ist die Huta die Lösung für Berufstätige?
Hunde sind Rudeltiere und leiden mitunter sehr stark unter mehrstündiger Abwesenheit von Frauchen und Herrchen. Bei Berufstätigen ist das oft kaum zu verhindern – daran ändert auch eine Huta nicht viel. Denn dem Tier fehlt dauerhaft seine feste Bezugsperson. Wer also acht Stunden täglich zur Arbeit außer Haus ist, sollte sich trotz steigender Huta-Angebote besser für ein anderes Haustier entscheiden.
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