Sonder-Tierratgeber:
Friede, Freude, Hundekuchen Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 10.05.11
Nicht nur Herrchen und Frauchen stehen auf leckere Snacks für den kleinen Hunger, auch Hunden läuft beim Gedanken an köstliche Zwischenmahlzeiten das Wasser im Maul zusammen. Kein Wunder, dass den kleinen Köstlichkeiten für den Hund ein eigener Ehrentag gewidmet ist: Am 23. Februar wird international der „Tag des Hundekuchens“ gefeiert und damit die Erfindung der Leckerli für Hunde gewürdigt.
Wo und wann der erste Hundekuchen aus dem Backofen geholt wurde, ist schwer festzumachen. Archäologische Funde belegen: Schon die Römer verwöhnten um 100 v. Chr. ihre Hunde mit Kleiekeksen. Heutige Hundekuchen sind freilich gehaltvoller, wie die Experten der Fachmarktkette Fressnapf erklären.
Leckerli in allen Variationen
Während die „Leckerli“ für Menschen eher ungesund sind, weil meist viel zu süß und zu fett, sind Hundekuchen häufig den natürlichen Ernährungsbedürfnissen der Vierbeiner angepasst. Sie enthalten Getreide, Fleischmasse, tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette sowie Mineralstoffe und Vitamine. Hundekuchen gibt es zudem mit Gemüse, Fisch, Geflügel und mit Milcherzeugnissen – auch in Bio-Qualität.
Auch Hundeliebe geht durch den Magen
Viele Hundehalter legen sich für ihre Lieblinge mächtig ins Zeug und backen die Hundekuchen mit viel Liebe selbst. Sie probieren unterschiedliche Rezepte aus – nicht selten mit dem Ergebnis, dass der Hund das Resultat am Ende verschmäht.
Erfolg versprechend ist ein Rezept für schmackhafte Quark-Hundekuchen, das bei der Wurst-Zutat je nach Vorliebe des Hundes variiert werden kann.
Man benötigt: 150 g Magerquark, 6 EL Vollmilch, 6 EL Olivenöl, 1 Eigelb, 100 g grobe Haferflocken, 100 g Vollkornmehl (zum Beispiel Weizen oder Dinkel), 30 g Leberwurst oder Schinken. Die Zutaten gut vermischen, den Teig mit Förmchen ausstechen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hundekuchen bei 200 Grad etwa 30 Minuten kross backen.
Wer die Mühe scheut, selbst Hundekuchen zu backen, findet im Fachhandel eine große Auswahl: Der Größe eines Hundes entsprechend sind die Leckerchen in mundgerechten Happen erhältlich, zum Beispiel in Taler-, Herz- oder Knochenform. Nebenbei stärken sie die Kaumuskulatur des Hundes und tragen zu gesunden Zähnen bei. Dennoch ist es wichtig, den Hund nicht zu oft mit Leckerlis zu belohnen. Hundekuchen sind wegen ihres Nährstoffgehalts nur ergänzend zum Futter gedacht.
In der Vorweihnachtszeit, wenn viele die Plätzchen-Back-Wut packt, stehen übrigens auch Fertig-Backmischungen zur Verfügung, die das Backen von Hundkuchen erleichtern und den Geschmack eines Vierbeiners garantiert treffen.
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