Hunde in der Yoga-Runde
Yoga-Kurse für Mensch und Hund, genannt „Doga“ Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH 15.11.11
Es mag befremdlich aussehen, wenn Frauchen ihrem Mischling mit dem Kopf den Rücken massiert oder gemeinsam mit ihm Atemübungen im Rudel mit anderen Herrchen, Frauchen und Vierbeinern macht. Doch aller Zweifel zum Trotz: Entspannen mit Hund funktioniert, sagen die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.
Mittlerweile gibt es Yoga-Kurse für Mensch und Hund, genannt „Doga“, genauso wie Meditationsrunden für Zwei- und Vierbeiner. Sie verstärken die Bindung zwischen Mensch und Tier und sorgen für Entspannung auf beiden Seiten. Wer glaubt, die Hunde laufen bei solchen Angeboten wild durcheinander, der irrt: Entspannen sich Herrchen und Frauchen, liegt auch der Vierbeiner irgendwann gelassen an ihrer Seite. Beim Doga wird er aktiv in die Körperübungen miteinbezogen, erhält ein Stretching oder eine Massage und genießt den Kontakt.
Doga – Yoga mit Hund
Hundebesitzer wissen, dass ihre Vierbeiner das Stretching beherrschen – so ist es kein Wunder, dass eine der vielen Yoga-Übungen „Hund“ heißt. Bei ihr wird der ganze Körper gedehnt und gekräftigt. Der Effekt von Doga beruht vielmehr darauf, dass die Zweibeiner sich in einen relaxten Zustand begeben. Tiere spüren das, wenn Frauchen und Herrchen den Alltagsstress einmal hinter sich lassen. Die Zuwendung, die sie während eines Kurses bekommen, wirkt sich positiv auf das Verhältnis zu ihrem Menschen aus und umgekehrt. Alle Yoga-Übungen werden unter Anleitung gemeinsam mit dem Hund gemacht – vorausgesetzt dieser ist dazu bereit. In dieser vertrauensvollen Atmosphäre fällt es auch einem Vierbeiner leicht, sich ruhig hinzulegen und zu genießen. Doga ist insbesondere auch für ältere Menschen eine schöne Gelegenheit, ihren eigenen Körper und Geist zu stärken und sich zugleich intensiv ihrem Tier zu widmen. Kurse gibt es z. B. bei Hundeschulen.
Meditation mit Hund
Auch für Meditationsrunden mit Vierbeinern gibt es zunehmend Angebote. Die Wirkung ist wie beim Doga: Hundehalter relaxen, ihr Hund entspannt mit, es stärkt die Bindung zwischen ihnen – und tut einfach nur gut. Außerdem beruhigt es ängstliche oder scheue Hunde. Oft überträgt sich der Gemütszustand des Menschen auf seinen Vierbeiner – eine kurze Meditation bringt in stressigen Situationen beide wieder in Balance.
Sowohl Yoga als auch Meditation verbessern beim Menschen nachweislich die Lebensqualität, sind heilsam und beugen sogar Erkrankungen vor. Wer sich und seinem Hund in diesem Sinne etwas Gutes tun will, findet dazu immer mehr Möglichkeiten. In Bezug auf die Hunderasse gibt es keinerlei Einschränkung. Der Vierbeiner sollte sich gut mit Artgenossen und Menschen vertragen und den Befehlen von Frauchen oder Herrchen folgen.
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