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Eine Geschichte von Christina Nebelung
Mein Hund heißt Lauser. Naja, eigentlich heißt er Knille vom Höchbeck aber
dieser Name gefällt uns beiden nicht. Er ist ein Teckel und wir kennen uns
so zu sagen schon ewig, denn ich bin 14 Jahre alt und Lauser ist 11. Ich
bekam ihn glaube ich zum Geburtstag aber das weiß ich nicht mehr so genau.
Ich kann mich nur noch daran erinnern, wie ich im Auto saß, erst 3 Jahre
alt, und plötzlich sitzt ein zitternder Welpe auf meinem Schoß...
Wir verstanden uns sofort super... Ich schlief ab und zu in seinem Körbchen, was
meine Eltern nie so schön fanden, und wenn mal niemand hinguckte aßen wir
sogar von einem Teller ( was ich heute nicht mehr mache,ich war ja damals
noch so klein ). Als ich ungefähr 10 Jahre alt war, waren wir schon so ein
dickes Team, dass einer es ohne den anderen nicht mehr ausgehalen hat.Meine
Eltern hatten einen Platz auf einem Campingplatz und dort konnten wir uns
super austoben. Ich fand es dann immer ziemlich doof, wenn meine Mama und
mein Papa mit mir Essen gehen wollten. Aber genauso war es dann an dem
schlimmsten Tag meines Lebens...
Lauser hatten wir mit einer 3 m langen Leine vor dem Vorzelt gelassen,
da es noch sehr warm war, und gingen los.
Ich hatte die ganze Zeit schlechte Laune denn es war erst mittags und ich
wollte zu meinem besten Freund, meinem Hund. Wieder zu Hause, war die Leine
noch da... das Halsband auch. Aber Lauser nicht ! ich habe so geweint und
war so traurig und sofort haben alle meinen kleinen Schatz gesucht. Ich
hatte solche Angst,dass ich ihn nie wieder sehen würde.Ich fühlte mich
verlassen und dachte, dass es meinem Hund genauso ging, was mich noch viel
trauriger machte.
Schließlich beschlossen wir mit dem Auto weiterzusuchen.
Ich hatte auch schon immer eine besondere Schwäche für Pferde gehabt und
auf dem Weg, ich war schon völlig apathisch, kamen wir an einer Weide mit
ein paar Ponies vorbei. Ich meinte ein Pferd zu sehen,welches meinem
Pflegepferd ähnelte, also stieg ich aus dem Auto um dem Pony meine Sorgen
zu klagen , um zu weinen , einfach um wieder etwas vertrautes zu haben. Da
fiel mir auf, dass die Pferde in einer Traube zusammenstanden, um zwei
Mädchen herum. Als wir näher kamen,sah ich durch einen Trönenschleier, wie
ein schwarzes Etwas auf mich zugewuselt kam ... LAUSER !!!
Ich war so
glücklich und Lauser hatte mich sofort erkannt. Die Mädchen erzählten uns
später, sie hätten ihre Pferde holen wollen, als Lauser in aller Seelenruhe
dem Pony hinterherlief, welches mir auch gerade aufgefallen war! Das war
für mich der Beweis, dass Lauser sich darauf verlassen hatte, genau wie ich
in dem Vertrauten einander wiederzufinden! Wir sind so glücklich zusammen
und sind immernoch ein starkes Team !!!
Autorin: Christina Nebelung
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